Wer seine Immobilie verkaufen möchte, steht vor einer der größten finanziellen Entscheidungen im Leben. Der Prozess umfasst deutlich mehr Schritte, als viele Eigentümer zunächst erwarten – von der ersten Wertermittlung über die Vermarktung bis hin zum notariellen Kaufvertrag. Wer gut vorbereitet in den Verkauf geht, spart nicht nur Zeit, sondern erzielt in der Regel auch einen besseren Verkaufspreis.
Ob mit oder ohne Makler: Der Ablauf eines Immobilienverkaufs folgt einem klaren Muster, das sich in mehrere Phasen unterteilen lässt. Wichtig ist, jeden Schritt sorgfältig zu planen und typische Fehler zu vermeiden. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Stationen der Verkaufsprozess durchläuft, worauf Sie in jeder Phase achten sollten und wie Sie den Verkauf Ihrer Immobilie im Jahr 2026 erfolgreich abschließen.
📌 Dauer des Verkaufsprozesses: Von der Vorbereitung bis zur Schlüsselübergabe dauert ein Immobilienverkauf im Durchschnitt 3 bis 6 Monate.
📋 Wichtige Unterlagen: Grundbuchauszug, Energieausweis und Baupläne sollten frühzeitig zusammengestellt werden.
💶 Kosten im Blick behalten: Maklergebühren, Notarkosten und eventuelle Spekulationssteuer sollten vor dem Verkauf kalkuliert werden.
Immobilie verkaufen: So läuft der gesamte Prozess ab
Der Verkauf einer Immobilie ist ein komplexer Prozess, der aus mehreren aufeinanderfolgenden Schritten besteht und eine sorgfältige Planung erfordert. Von der ersten Wertermittlung über die Vermarktung bis hin zur notariellen Beurkundung gibt es zahlreiche Stationen, die Verkäufer kennen und verstehen sollten. Wer den Ablauf von Anfang an überblickt, kann typische Fehler vermeiden und den bestmöglichen Verkaufspreis erzielen. In diesem Artikel erhalten Sie einen umfassenden Überblick über alle wichtigen Schritte, die Sie beim Immobilienverkauf Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess führen.
Vorbereitung: Was Sie vor dem Verkauf wissen müssen
Bevor Sie Ihre Immobilie erfolgreich verkaufen können, ist eine gründliche Vorbereitung unerlässlich. Zunächst sollten Sie alle relevanten Unterlagen zusammenstellen, darunter Grundbuchauszug, Energieausweis und Baupläne, da diese von potenziellen Käufern und Banken zwingend benötigt werden. Darüber hinaus ist eine realistische Wertermittlung Ihrer Immobilie entscheidend, um weder Käufer durch einen zu hohen Preis abzuschrecken noch finanziellen Verlust durch eine Unterbewertung zu riskieren. Wer in einer Stadt wie Bremen verkaufen möchte, sollte sich frühzeitig professionelle Unterstützung holen – ein Immobilienmakler Bremen Ostertor kennt den lokalen Markt genau und kann Ihnen helfen, den optimalen Verkaufspreis zu ermitteln. Eine sorgfältige Vorbereitung legt so den Grundstein für einen reibungslosen und erfolgreichen Verkaufsprozess.
Die richtige Wertermittlung Ihrer Immobilie

Eine der wichtigsten Grundlagen beim Immobilienverkauf ist die realistische und fundierte Wertermittlung Ihrer Immobilie, denn ein falscher Angebotspreis kann den gesamten Verkaufsprozess erheblich verzögern oder erschweren. Wird die Immobilie zu hoch angesetzt, schreckt das potenzielle Käufer ab, während ein zu niedriger Preis zu einem unnötigen finanziellen Verlust führt. Für eine professionelle Wertermittlung empfiehlt es sich, einen erfahrenen Immobilienmakler oder Gutachter hinzuzuziehen, der Faktoren wie Lage, Zustand, Ausstattung und aktuelle Marktentwicklungen objektiv bewertet. Ähnlich wie ein gutes allgemeines Wohlbefinden auf einer soliden Grundlage basiert, braucht auch ein erfolgreicher Immobilienverkauf ein stabiles Fundament in Form eines marktgerechten Angebotspreises.
Vermarktung und Käufersuche erfolgreich gestalten
Eine professionelle Vermarktung ist entscheidend dafür, wie schnell und zu welchem Preis Sie Ihre Immobilie verkaufen können. Dazu gehören hochwertige Fotos, ein ansprechendes Exposé sowie die gezielte Schaltung von Inseraten auf den relevanten Immobilienportalen. Ergänzend sollten Sie soziale Medien und das persönliche Netzwerk nutzen, um die Reichweite Ihrer Anzeige zu maximieren und möglichst viele potenzielle Käufer anzusprechen. Ein erfahrener Immobilienmakler kann Ihnen dabei helfen, die richtigen Kanäle auszuwählen und Interessenten effizient zu qualifizieren.
- Professionelle Fotos und ein überzeugendes Exposé sind die Basis jeder erfolgreichen Vermarktung.
- Inserate auf den führenden Immobilienportalen erhöhen die Sichtbarkeit erheblich.
- Soziale Medien und persönliche Netzwerke können zusätzliche Käufergruppen erreichen.
- Ein Makler hilft dabei, seriöse Interessenten frühzeitig zu identifizieren und zu filtern.
- Eine realistische Preisgestaltung zieht mehr qualifizierte Kaufinteressenten an.
Verhandlung, Kaufvertrag und Notartermin
Sobald sich Interessenten für Ihre Immobilie gefunden haben, beginnt die Phase der Preisverhandlung. Hier ist ein ruhiges und sachliches Auftreten entscheidend, denn Käufer werden in der Regel versuchen, den Preis zu drücken. Einigen Sie sich auf einen endgültigen Kaufpreis, wird dieser gemeinsam mit allen weiteren Konditionen im Kaufvertrag schriftlich festgehalten. Dieser Vertrag wird anschließend von einem Notar beurkundet, was in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist und den Verkauf rechtlich bindend macht. Beim Notartermin liest der Notar den gesamten Vertrag vor, klärt offene Fragen und bestätigt abschließend die Unterschriften beider Parteien.
Notarpflicht: In Deutschland muss jeder Immobilienkaufvertrag notariell beurkundet werden – ohne Notar ist der Verkauf rechtlich unwirksam.
Verhandlungsspielraum: Kalkulieren Sie beim Angebotspreis einen kleinen Puffer ein, um bei Verhandlungen flexibel reagieren zu können.
Notarkosten: Die Kosten für den Notar trägt in der Regel der Käufer und betragen etwa 1–1,5 % des Kaufpreises.
Übergabe der Immobilie und Abschluss des Verkaufs
Die Übergabe der Immobilie markiert den finalen Schritt im Verkaufsprozess und erfolgt in der Regel nach der notariellen Beurkundung sowie dem vollständigen Eingang des Kaufpreises auf dem Konto des Verkäufers. Bei der Schlüsselübergabe sollte ein detailliertes Übergabeprotokoll angefertigt werden, in dem der Zustand der Immobilie, vorhandene Mängel sowie alle übergebenen Schlüssel und Dokumente festgehalten werden. Mit der Unterzeichnung dieses Protokolls und der Übergabe der Schlüssel ist der Verkauf offiziell abgeschlossen – ähnlich wie bei anderen wichtigen Lebensentscheidungen lohnt es sich, diesen Moment gut vorbereitet anzugehen, zum Beispiel indem man sich auch über entspannende Möglichkeiten zur Erholung nach dem stressreichen Verkaufsprozess Gedanken macht.
Häufige Fragen zu Immobilie verkaufen Prozess
Welche Schritte umfasst der Ablauf beim Immobilienverkauf?
Der Verkaufsprozess einer Immobilie gliedert sich typischerweise in mehrere Phasen: Zunächst erfolgt die Wertermittlung durch eine professionelle Bewertung. Anschließend werden Verkaufsunterlagen zusammengestellt, ein Exposé erstellt und die Vermarktung gestartet. Nach Interessentenanfragen folgen Besichtigungen, Kaufpreisverhandlungen und die Bonitätsprüfung des Käufers. Den Abschluss bilden die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags sowie die Eigentumsübertragung im Grundbuch. Dieser Veräußerungsvorgang dauert je nach Marktlage zwischen drei und neun Monaten.
Welche Unterlagen werden für den Hausverkauf benötigt?
Für einen reibungslosen Verkaufsablauf sind verschiedene Dokumente erforderlich. Dazu zählen ein aktueller Grundbuchauszug, der Energieausweis, Baupläne und Grundrisse sowie eine aktuelle Flurkarte. Ergänzend werden Nachweise über Modernisierungen, Betriebskostenabrechnungen bei Eigentumswohnungen und gegebenenfalls Teilungserklärungen benötigt. Wer diese Unterlagen frühzeitig zusammenstellt, beschleunigt den Veräußerungsprozess erheblich und vermeidet Verzögerungen beim Notartermin und der Eigentumsumschreibung.
Wie lange dauert der Verkaufsprozess einer Immobilie durchschnittlich?
Die Dauer des Immobilienverkaufs hängt von Lage, Zustand und Preisgestaltung des Objekts ab. In gefragten Ballungsräumen ist der Vermarktungszeitraum oft kürzer und beträgt zwei bis vier Monate. In ländlichen Regionen kann der gesamte Veräußerungsablauf sechs bis zwölf Monate in Anspruch nehmen. Hinzu kommen etwa vier bis acht Wochen bis zur notariellen Beurkundung und weitere Wochen bis zur vollständigen Grundbuchumschreibung und Kaufpreiszahlung.
Was kostet der Verkauf einer Immobilie den Eigentümer?
Beim Verkauf einer Immobilie entstehen dem Eigentümer verschiedene Kosten. Wird ein Makler beauftragt, fällt eine Provision an, die je nach Bundesland und Vereinbarung variiert. Hinzu kommen Notarkosten für die Beurkundung sowie eventuelle Kosten für die Erstellung eines Energieausweises oder die Beschaffung fehlender Unterlagen. In manchen Fällen fällt zudem Spekulationssteuer an, wenn die Veräußerungsfrist von zehn Jahren noch nicht abgelaufen ist. Eine genaue Kalkulation ist vor dem Verkaufsstart empfehlenswert.
Mit oder ohne Makler verkaufen – was ist beim Hausverkauf sinnvoller?
Ob ein Makler für den Verkaufsvorgang hinzugezogen wird, hängt von Erfahrung, Zeitaufwand und Marktkenntnissen des Eigentümers ab. Ein Immobilienmakler übernimmt Wertermittlung, Exposéerstellung, Vermarktung, Besichtigungen und Kaufpreisverhandlungen. Der private Direktverkauf spart die Maklerprovision, erfordert jedoch erheblichen Eigenaufwand. Gerade bei komplexen Objekten, laufenden Mietverhältnissen oder rechtlichen Besonderheiten kann professionelle Begleitung den gesamten Veräußerungsprozess absichern und Fehler vermeiden.
Was passiert beim Notartermin beim Immobilienverkauf?
Der Notartermin ist ein zentraler Schritt im Verkaufsablauf. Der Notar liest den Kaufvertrag vollständig vor, klärt offene Fragen beider Parteien und beurkundet anschließend die Einigung. Verkäufer und Käufer unterzeichnen den Vertrag, der alle wesentlichen Bedingungen wie Kaufpreis, Übergabetermin und Gewährleistungsregelungen enthält. Nach der Beurkundung veranlasst der Notar die Eintragung einer Auflassungsvormerkung im Grundbuch und koordiniert die Eigentumsumschreibung nach vollständigem Zahlungseingang.
